Sun Smart Kids: 5 Tipps für einen sonnengeschützten Sommer

Daniel Kadouch ist Dermatologe und Hautkrebsexperte (MD PhD) am Centrum Oosterwal in Alkmaar, Niederlande, und Vater von drei kleinen Kindern. Die Herausforderungen, vor denen Eltern stehen, die ihre Kinder vor Sonnenschäden schützen wollen, versteht er besser als jeder andere. Hier sind fünf einfache Tipps, um mit Kindern einen sonnensicheren Sommer genießen zu können.

1. Vermeidet jeden Sonnenbrand

Wusstet ihr, dass bereits fünf Sonnenbrände, insbesondere in der Kindheit, das Risiko für Hautkrebs im späteren Leben verdoppeln? Sonnenschäden sind auch nicht immer deutlich sichtbar. Wusstet ihr, dass bereits DNA-Schäden auftreten, wenn ihr eine Bräune entwickelt? Sonnengebräunte Haut ist in der Tat auch sonnengeschädigte Haut…

2. UV-Schutzkleidung

Die meisten Eltern verlassen sich nur auf Sonnenschutzmittel, um ihre Kinder zu schützen – dazu oft nur auf einmaliges Auftragen in zu geringen Mengen. Um vollständig wirksam zu sein, sollte der Sonnenschutz alle zwei Stunden und nach jedem Schwimmen großzügig neu aufgetragen werden. Das ist eine ziemliche Aufgabe, wenn ihr begeisterte Kinder habt, die sich voller Tatendrang auf einen langen Tag am Wasser freuen. Kinder sind besonders anfällig für Sonnenschäden, da die Pigmentzellen in ihrer Haut noch nicht vollständig entwickelt sind. Die gute Nachricht ist, dass spezielle UV-Schutzkleidung heute bei jungen Eltern immer mehr zum Trend wird. Sucht nach UV-Schutzkleidung mit einem hohen UV-Sonnenschutzfaktor (UPF). UPF 50+ bietet den größten Schutz und reflektiert 98% der UV-B- und UV-A-Strahlen und ist besonders geeignet für Tage am Strand oder am Pool.

3. Meidet den Sonnen-Höchststand zur Mittagszeit

Die UV-Strahlen sind meistens zwischen 12 und 15 Uhr am stärksten. Es gibt verschiedene Apps, die über lokale UV-Strahlung informieren. Meidet in diesen Spitzenzeiten die Sonne besonders. Wusstet ihr, dass Schatten keinen vollständigen Schutz vor der Reflexion von UV-Strahlung bietet? Plant einen Familienausflug an heißen Sommertagen also am besten früh morgens oder nachmittags.

4. Sonnenschutz

Sonnenschutzmittel helfen, die verbleibende sonnenexponierte Haut zu schützen. Wählt einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50, der sowohl UV-B- als auch UV-A-Strahlen abdeckt. Am besten alle zwei Stunden sowie nach dem Schwimmen oder Sport (Schwitzen) erneut auftragen. Beim Schwimmen im Meer sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte mit chemischen UV-Filtern keine schädlichen Chemikalien (3 Os = Oxybenzon, Octinoxat, Octocrylen) enthalten, die für die Meeresökosysteme und Korallen giftig sind. Physikalische (auch mineralische) Sonnenschutzmittel, die Non-Nano-Titandioxid und Zinkoxid enthalten, sind nicht nur besser für die Haut, sondern auch für die Umwelt, hinterlassen jedoch eher eine weiße Schicht auf der Haut.

5. Mit gutem Beispiel vorangehen

Gebt ein gutes Beispiel: verhindert, dass eure eigene Haut einen Sonnenbrand bekommt, und untersucht eure Haut immer sorgfältig. Glücklicherweise ist Hautkrebs bei Kindern sehr selten, aber es ist immer gut, sowohl die eigene als auch die Haut eurer Kinder im Auge zu behalten. Sucht nach Stellen, die nicht richtig heilen, oder nach einem Muttermal, das sich verändert. Wenn ihr eine verdächtige Stelle seht, wartet nicht und wendet euch immer sofort an einen Arzt oder Dermatologen. Früherkennung ist der Schlüssel. In diesem Video erfährt ihr, wie ihr mit der ABCDE-Methode eure Haut oder die eurer Kinder überprüfen könnt.

 

Diese 5 Sun-Smart-Tipps für Kinder wurden von Dr. Daniel Kadouch für Spot the Dot im März 2021 geschrieben.

Sun Smart Kids: 5 Tipps für einen sonnengeschützten Sommer 3

Video: Daniel Kadouch & Tenue de Soleil 

 

Im Jahr 2020 startete Daniel Tenue de Soleil. Tenue de Soleil kreiert stylische UV-schützende Badebekleidung für aktive Kinder aus regeneriertem Nylon, das saubere Ozeane unterstützt. Ihre Badebekleidung bietet vollständigen Schutz mit UPF50+, sodass ihr euch weniger Gedanken über verbrannte Schultern als vielmehr über die nächste Runde Eis machen müsst. Weitere Informationen hierzu findet ihr auf www.tenuedesoleil.com.

 

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